Pin it!

Meine Pinterest-Abhängigkeit habe ich ja bereits mehrfach erwähnt. Für mich die perfekte Möglichkeit meine Inspirationen und Links zu organisieren. Auch im realen Leben ist eine Pinnwand für mich unbedingt notwendig. Weil meine alte Korkplatte langweilig und nicht gerade dekorativ war, gab’s eine neue.
Pinnwand
Mit ein bisschen handwerklichem Geschick, zwei helfenden Händen und einem freien Nachmittag (inklusive Einkauf) strahlt unser Flur in neuem Glanz.

Alles was ihr dazu braucht:

  • einen Kaffeesack
  • eine Platte Jackodur aus dem Baumarkt
  • Lineal oder Maßstab und Stift zum Messen und Anzeichnen
  • Schere und Teppichmesser zum Zuschneiden
  • Sprühkleber
  • doppelseitiges und normales Klebeband
  • Schrauben und Schraubenzieher zur Befestigung der Aufhängung
  • Nägel und Hammer zum Aufhängen
  • evtl. Feuerzeugbenzin zum Reinigen der Schere nach dem Zuschneiden des doppelseitigen Klebebands

Als erstes messt ihr die Platte aus und zeichnet die gewünschte Größe auf. Das gewünschte Motiv auf meinem Kaffeesack war ca. 60 x 60 cm groß. Also habe ich zweimal 60 x 60 cm zugeschnitten. Die beiden Teile werden mit Sprühkleber aufeinander geklebt.
Jackodur

Danach schneidet ihr den Kaffesack zurecht. Der muss die zugeschnittenen Platten und die Ränder bedecken und zudem auf die Rückseite überlappen. Bei mir ergab das in etwa 80 x 80 cm.
Jetzt wird es etwas knifflig. Und zwar werden nun die Platte und die Rückseite des zugeschnittenen Sacks mit Sprühkleber zusammengeklebt. Am besten klappt das zu zweit: einer setzt die Platte am Rand des Sacks auf, der andere spannt den Stoff etwas und der eine lässt die Platte langsam ab.
Bekleben

Die Ränder mit doppelseitigem Klebeband bekleben und den Stoff unter Spannung um die Ecken festdrücken. Ich habe die Ecken zusätzlich festgeklebt, damit sie nicht so arg abstehen.
Klebeband

Zum Schluss habe ich auf der Rückseite den Stoff zusätzlich mit normalem Klebeband fixiert. Das ist nicht unbedingt notwendig, deckt aber das doppelseitige Klebeband, das bei mir durch das grobe Gewebe durchschien, ab, so dass nichts mehr klebt. Aus ein paar ausgeribbelten Fasern des Sacks habe ich eine kleine Schnur geflochten und von hinten auf die Platte geschraubt, damit man die Pinnwand aufhängen kann.
Aufhängung

Dann sucht man sich einen schönen Platz und hängt das Meisterwerk auf. Fertig!
Pinnwand

Ich hoffe, ich hab das einigermaßen verständlich erklärt. Falls noch etwas unklar sein sollte, meldet euch einfach. Und entschuldigt die suboptimalen Fotos. Die Lichtverhältnisse im Flur und im Arbeitszimmer sind eher schlecht.