Butter bei die Fische

Save the Date - Front

Dass es hier momentan so ruhig ist, liegt vor allem daran, dass ich am Anfang des Jahres beschlossen habe, 2013 zu meinem Jahr zu machen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Da gehört auch dazu, dass ich versuche abzunehmen und meine Zeit besser zu organisieren. Und dass der Superheld und ich beschlossen haben, uns zu trauen. Wir sprechen schon seit Jahren darüber und verlobt sind wir ja auch schon eine Weile – nun machen wir also Nägel mit Köpfen.

Save the Date - innen links

Nachdem in den letzten beiden Jahren die Situation zu angespannt war um entspannt eine Hochzeit zu planen und zu feiern, haben wir dieses Jahr kurzfristig die Chance ergriffen. Da wir leider immer noch keine Location haben, habe ich jetzt zumindest mal Save the Dates verschickt, damit sich jeder den Termin frei halten kann. Wir sind keine allzu große Gesellschaft, also werden wir sicher etwas finden. Und wir möchten einfach einen schönen Tag mit unseren liebsten verbringen. Das sollte doch machbar sein!

Save the Date - innen rechts

Das schwierigste war und ist für mich sowieso, sich von all den Ideen für Einladungen, Deko usw., die in meinem Kopf umher schwirren, für eine zu entscheiden. So habe ich für das Erstellen der Save the Dates einen ganzen Monat gebraucht. Immerhin wird es jetzt einfacher, da ich mich somit für eine Gesamtgestaltung entschieden habe – es soll ja alles aus einem Guss sein. In der nächsten Zeit bekommt ihr also immer wieder mal was von unseren Hochzeitsvorbereitungen aufgetischt. Vorausgesetzt ich komme zeitlich dazu. Ich hoffe ihr habt Verständnis.

Der ganz normale Wahnsinn

Man könnte meinen, dass sich hier gerade alles nur ums Abnehmen dreht. Naja, stimmt auch irgendwie, denn um mein Ziel zu erreichen, muss ich einiges ändern, und das braucht meine ganze Konzentration. Und der Sport kostet auch Zeit. Aber grundsätzlich hat mich einfach nur der Alltag im Griff.

Dass ich jetzt dazu komme zu schreiben, liegt daran, dass es mich nun auch erwischt hat. Ich liege mit Grippe im Bett – oder eher auf der Couch – und versuche mich irgendwie abzulenken, um nicht allzu viel zu essen. Ich schütte literweise Tee in mich rein und habe ununterbrochen ein Taschentuch in der Hand um meine Nase am Davonlaufen zu hindern.

Aber nicht nur der Alltag und mein Abnehmvorhaben hindern mich am Bloggen. In der letzten Zeit war ich oft unterwegs. Vor knapp einem Monat waren wir in Stuttgart im LKA um Alex Clare zu sehen und zu hören. Eine geniale Stimme! Wir haben uns bei meinem Bruder einquartiert, den ich viel zu selten sehe, und dort das ganze Wochenende verbracht. Es war toll!

Alex Clare

Und vor zwei Wochen hat mich der Superheld auf eine Falknershow entführt. Es hätte noch schöner sein können, wenn die Sonne wenigstens ein bisschen gescheint hätte und die Füße danach nicht total eingefroren gewesen wären, aber es hat mir trotzdem sehr gefallen. Es war einfach genial einen Weißkopfseeadler aus nächster Nähe zu sehen. Das müssen wir bei Gelegenheit unbedingt wiederholen. (Ein Klick aufs Bild macht es groß.)

Mitte Februar hatte meine kleine jüngere Schwester Geburtstag. Wir haben also einen Abstecher in die alte Heimat gemacht und lecker gegessen. Als Geschenk habe ich ihr einen Kameragurt aus Leder und Neopren genäht. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ich hoffe, ihr gefällt er auch. Jetzt muss ich mir selber auch noch einen nähen.

Kameragurt

Und zwischendurch hab ich ein bisschen von dem Material verbraucht.

Für den Häkelkorb habe ich zwei verschiedene Anleitungen kombiniert: Ein Stück vom Glück & Crotchet in Color. Wenn ich das ganze nicht viermal aufgeribbelt hätte, wäre es auch ganz schnell gegangen. Erst hat sich der Boden gewellt, dann war das Garn zu wenig, dann kam endlich das zweite Garn und war dünner und hat sich wieder anders verhalten… Aber zum Schluss ist der Korb echt gut geworden. Ich hab mir gleich noch zwei weitere Knäuel mitbestellt.
Das Armband war auch schnell und einfach gemacht. Anleitungen findet ihr, wenn ihr nach Chan Luu Wrap Bracelet googelt.
Mit den Socken bin ich nicht zufrieden. Ich hab mir die Finger verrenkt und habe nun Socken mit vier Streifen an den Übergangsstellen des Nadelspiels. Da die Sockenlieferungen von den Omas aufgrund schwindender Sehkraft solangsam nachlassen, wollte ich selber für Nachschub sorgen, aber Stricken ist irgendwie nicht mein Ding. Was mach ich jetzt nur mit der Wolle, die hier noch rumfährt? Kann man Socken häkeln?

Der ganz normale Wahnsinn eben.

Materialschlacht

Da mir diese Woche meine Augen übel mitgespielt haben, habe ich den Computer abends ausgelassen und meine Augen geschont und mal wieder nichts gemacht. Damit ihr aber trotzdem was zu sehen bekommt, zeig ich euch mal, was hier so bei mir rumliegt und darauf wartet in Angriff genommen zu werden. (Die Bilder sind bescheiden, aber das schlechte Licht lässte gerade nichts besseres zu.)

Stoffe

Von oben nach unten:

  • Ein Strukturjersey aus dem ich gerne ein Fledermaus-Shirt nähen möchte.
  • Karierter Baumwollstoff als Taschenfutter o.ä. Ein Geschenk vom Rotkählchen
  • Schwarzer Satin zur Rettung des Sommerkleids. (Ich hatte hier davon berichtet.)
  • Ein blauer extrem dünner Stoff mit Blümchen für ein Tuch oder einen Loop-Schal
  • Graublauer Batist mit kiwigrünen, hell- und dunkelgrauen Punkten für eine Bluse. Nur mit dem Schnitt bin ich mir unsicher. Hat mir jemand einen Vorschlag?
  • Ein hellgrauer Batist mit Ovalen in unterschiedlichen Grautönen in einem Verlauf von hell nach dunkel. Da hab ich noch keine Idee für.
  • Heller graublauer jeansähnlicher Baumwollstoff, den ich zum Beziehen unserer beiden alten Matratzen gekauft habe. Ich habe sie halbiert, so dass man sie als Sitzkissen benutzen kann, aber auch als Schlafmöglichkeit für Gäste. (Unser Sofa ist etwas hart, ich spreche da aus Erfahrung. ;-))

Autoschlauch

Ein ausrangierter Schlauch aus einem Autoreifen. Wenn meine Nähmaschine mitspielt, möchte ich daraus kleine Täschchen nähen.

Kleinzeug

Der nötige Kleinkram:

  • 5 m grauer Endlos-Reißverschluss für den Matratzenbezug
  • Kleine Reißverschlüsse für kleine Täschchen
  • Silberne und goldene Perlen für ein Armband
  • Mobilebügel für ein Mobile 😉
  • Nylongarn für das Armband und das Mobile

Wolle

  • Türkisfarbenes Jerseygarn für einen Korb, in dem ich meine Wolle samt Strick- und Häkelprojekten verstauen kann
  • Häkelnadeln zur Herstellung des Korbes
  • Petrolfarbene, superweiche Wolle zum Rumprobieren
  • Graugrünblaue Wolle für einen ganz besonderen Schal

Ihr seht, ich habe einiges vor. Das eklige nasskalte Wochenende hat mich ein gutes Stück weiter an meinem Sockenprojekt gebracht. Noch ein zwei Abende und das erste Paar ist fertig. Dann geht es los…

Und für die faulen Minuten und die Bahnfahrten gibt es auch noch Lesematerial:

Bücher und Zeitschriften

Langweilig wird es mir ganz bestimmt nicht. 😉

Nangijala

Kaum ist der Frühling da, ist er schon wieder weg. Zumindest bei uns war es heute ziemlich kühl, windig und verregnet. Damit ihr euch den Frühling wenigstens in die eigenen vier Wände holen könnt, habe ich etwas für euch.
Kirschbaum
Als ich letzten Sonntag auf unserer Fahrradtour den tollen Kirschbaum gesehen habe, musste ich sofort an eines meiner Lieblingsbücher denken. Ich bin eigentlich niemand, der ein Buch mehrmals liest, aber dieses habe ich bestimmt schon 10mal gelesen: Die Brüder Löwenherz. Ich liebe die märchenhafte Geschichte, die so traurig und doch so voller Hoffnung ist.
Den schönsten Teil habe ich (etwas gekürzt) für euch abgeschrieben.
Löwenherz
Die Dateien könnt ihr euch hier herunterladen und bis A3 ohne Probleme ausdrucken. Einfach mit Masking Tape an die Wand kleben oder in schönen Rahmen hinter Glas bannen und fertig ist der Frühling für daheim.

Kalligrafie

Letztens bin ich bei Nadine von herz-allerliebst über ein Buch gestolpert, dessen deutsche Übersetzung ich bei meiner letzten Arbeitsstelle im wahrsten Sinne des Wortes geschrieben habe: das Mitmach-Buch.
Mitmach Buch
Daraufhin hab ich mir ein Kalligrafie-Buch bestellt und meinen Griffel samt Federn wieder hervorgekramt.
Utensilien
In der fünften Klasse hatten wir das Thema im Kunstunterricht, daher stammt auch die Kopie des Büchleins "Das ABC der Kunstschrift". Kalligrafische Arbeiten und Tusche-Zeichnungen gefallen mir nach wie vor. Mal schauen, ob ich noch was auf die Reihe bekomme…