Bewichtelt

Letztes Jahr vor Weihnachten – also vor einer gefühlten Ewigkeit – habe ich bei LinaLunas DIY Wichteln teilgenommen. Zu meinem Pech habe ich die unzuverlässigste Person der Gruppe erwischt, die es nicht geschafft hat, mir mein Geschenk zukommen zu lassen. Aber sie hat es auch nicht hinbekommen, ihr Päckchen bei der Post abzuholen. Also ging es zurück zur Absenderin und die hat es dann mir geschickt.

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Am Montag ist es bei mir angekommen. Was für eine Freude! Geschenke auspacken ist immer spannend und toll.

Ein kleines Körnerkissen und eine Postkarte voll mit Tee. Perfekt für meine immer kalte Maushand beim Bloggen. Und als bekennende Tee-Süchtige kann man nie genug Tee haben.

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Ein süßer Lebkuchenmann aus Filz, der mich irgendwie an Roger erinnert und beim bloßen Anschauen gute Laune verbreitet. Der bekommt einen Ehrenplatz – nicht nur zu Weihnachten.

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Super leckere Kekse in einer liebevollen Verpackung. Pepparkakor, Heidesand, Marzipankartoffel, Mandellebkuchen, Mailänder Biscuits, Stollenkonfekt und Karamellbonbons. Eins besser als das andere. Vor allem weil ich an Weihnachten kaum Kekse gegessen und selber keine gebacken habe. Am allerleckersten waren die Karamellbonbons. Zum Reinlegen. Leider war alles ruckzuck leer. Der Keks da links, ist das nicht ein Lemming?

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Und weil Weihnachten nun schon eine Weile vorbei ist und der Frühling vor der Tür steht, hat mir Fräulein Shafi noch etwas Blumiges eingepackt.

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Vielen lieben Dank Fräulein Shafi! Ich habe mich riesig gefreut und freue mich immer noch und werde mich immer wieder freuen, wenn ich das Wärmekissen benutze oder den Lebkuchenmann sehe. Du hast meinen Geschmack getroffen!

Und vielen lieben Dank an LinaLuna fürs Organisieren. Falls du nächstes Jahr wieder ein Wichteln organisieren solltest, bin ich wieder dabei.

Wichtelgeschenke

Ihr habt nun bereits oft genug gelesen, dass ich dieses Jahr bei LinaLunas DIY-Wichteln teilgenommen habe. Eine Teilnahmebedingung ist, dass man über sein erhaltenes Wichtelgeschenk bloggt. Leider ist bis zum heutigen Tag nichts bei mir angekommen – und auch bei den Nachbarn nicht. Die Reaktionen von meinem Wichtel sind dürftig: Sie hätte es eingeworfen, sie kenne sich nicht so mit der Post aus und der Postbote sei doof. Welch Erkenntnis…

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Damit das Wichteln aber nicht komplett untergeht, zeig ich euch einfach die DIY-Geschenke, die ich für bauchundnase gemacht habe.

Von mir gab es: Weiße Schokolade mit Marshmallows, getrockneten Himbeeren und Pistazien nach diesem Rezept von Steph (übrigens einer meiner absoluten Lieblings-Blogs), Cocos-Dusch-Butter, Apfel-Cranberry-Punsch-Marmelade, Johannisbeersirup, ein Notizbüchlein, Pesto und ein Körner-Kissen.

Da ich ja einen Allergie-Test am Laufen hatte, habe ich die Duschbutter selber erst am 25. Dezember ausprobiert. Sie ist viel zu fest, dabei sollte sie bei Zimmertemperatur weich werden. Vor dem Benutzen sollte man sie also am besten auf die Heizung legen.
Den Johannisbeersirup hab ich nicht selbst gemacht, aber er ist selbst gemacht. Das Prinzip sollte bekannt sein: Johannisbeeren entsaften und mit Zucker zu Sirup einkochen.
Das Pesto hab ich vom Erzeuger-Markt in Gundelfingen. Ich habe schon oft versucht es selber so hinzubekommen, schaff es aber nicht. Deswegen kauf ich es weiterhin. Es ist das beste Pesto, das ich kenne.
Das Notizbüchlein ist ein Cover aus festerem Papier mit normalem Kopierpapier im Rücken zusammen getackert.
Für das Körnerkissen habe ich ein Inlet mit vier Kammern (damit die Körner nicht immer in einer Ecke hängen) und eine Hülle aus einem karierten Wollstoff mit Hotelverschluss genäht.

Apfel-Cranberry-Punsch-Marmelade

350 g frische Cranberries
650 g geschälte, in kleine Stücke geschnittene Äpfel
500 g 2:1 Gelierzucker
1 – 2 EL Herbaria Hot Apple Cider

Die Cranberries zusammen mit den Apfelstückchen verkochen und den Brei abkühlen lassen. Mit der Gewürzmischung je nach Geschmack abschmecken und mit dem Gelierzucker nach der Anleitung auf der Verpackung nochmals aufkochen lassen. In Gläser füllen, beschriften, fertig.

Jetzt ist Weihnachten schon wieder rum und das neue Jahr steht vor der Tür. Morgen noch einmal schlemmen und sich dann wie jedes Jahr vornehmen, die Kilos wieder abzutrainieren. Mal schauen, ob ich es dieses Jahr schaffe. 😉 Wie haltet ihr das mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr?

Schon immer

Habt ihr einen Traum, den ihr euch schon immer erfüllen wolltet? Etwas, das ihr schon lange mal machen wolltet, es aber immer wieder vor euch her schiebt?
Obwohl ich mein Leben auskoste soweit es geht und versuche mir die Wünsche, die mir wirklich am Herzen liegen, zu verwirklichen, gibt es ein paar Sachen, die noch auf meiner To-Do-Liste stehen. Eine meiner größten Sehnsüchte ist, das Nordlicht zu sehen. Am liebsten in Island. Aber das ist ein teurer Spaß, dafür muss ich noch eine ganze Weile sparen. Fallschirmspringen wollt ich auch schon immer mal, das habe ich aber bereits hinter mir. Ich sag euch, Adrenalin pur. Ich würd es immer wieder tun.
Ich finde es wichtig, sich seine Herzenswünsche zu erfüllen. Nur so macht das Leben richtig Spaß. Und dank Rotkapi gehe ich einen weiteren Punkt meiner "Löffelliste" an: ich möchte Gitarre spielen lernen.
Zur Erklärung: Rotkapi hat einen Blog, hausbesuchwins. Dort wettet sie mit ihren Lesern darum, dass sie es schafft, in 200 Tagen bei 200 fremden Personen zu klingeln und sich zum Kaffee einzuladen. Sie wettet um "Schon immers". Und weil ich es verdammt mutig und bewundernswert finde, was sie da macht, habe ich mit ihr gewettet. Ums Gitarre spielen lernen. Und egal ob sie es schafft oder nicht, das werde ich durchziehen.
Um welches "Schon immer" würdet ihr wetten?

Das fängt ja gut an

War es heute eigentlich überall so neblig? Ist ja ganz stimmungsvoll, aber es animiert nicht unbedingt zum Aufstehen. Das Wochenende war so schön gemütlich, so könnte es grad weitergehen. Die Zeitschriften sind immer noch nicht gelesen, die DVD liegt ungeschaut im Regal und der Balkon ist auch nicht winterfest, aber das nächste Wochenende kommt bestimmt. Und die Hauptsache ist, dass ich schön entspannt bin.
Ich konnte mir sogar ein bisschen Wochenende in den Montag retten: Reste vom Sonntagssüß versüßten mir die Frühstückspause. Der Superheld hatte sich Muffins gewünscht. So hatte ich das Thema auch abgehakt. 😉

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Schoko-Muffins mit Baileys

200 g Schokolade (Zartbitter und Vollmilch)
100 g Butter
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 großzügige Prise Salz
2 Eier
100 ml kalter, starker Kaffee
50 ml Baileys

Schokolade grob hacken. 150 g Schokolade zusammen mit der Butter in einem Topf schmelzen.
Mehl, Backpulver und Natron in einer Schüssel mischen.
Zucker, Vanillezucker, Salz, Eier, Kaffee und Baileys schaumig rühren. Zusammen mit der geschmolzenen Schokolade zur Mehlmischung geben. Miteinander vermischen.
Die restlichen Schokoraspel unterheben.
Muffinblech ausfetten oder mit Einwegförmchen bestücken und den Teig einfüllen. Bei 160 Grad (Umluft) ca. 25 Minuten backen.
Genießen!

Tortellini-Salat

ideenkind | Tortellini-Salat

Heute ist Männer-Abend. Das heißt wir schauen „Simpsons“ uns „Two and a half man“. Ich geb’s ja zu, ich schau das auch ganz gern, aber irgendwie hat sich das so in meinen Kopf festgesetzt: Dienstag ist Männerabend und Mittwoch Frauenabend, da läuft dann nämlich „Grey’s Anatomy“, bzw. ab Morgen wieder „Desperate Housewives“. Und ich habe es mir angewöhnt, wenn möglich passend dazu zu kochen. Also z.B. Spaghetti Bolognese am Dienstag und Lachs mit Gemüsereis am Mittwoch. So typisch Mann/Frau eben. Der Superheld ist Fleisch-Fan während ich total auf Fisch stehe. Und einfacher als mit einem leckeren Essen kann ich ihm keine Freude machen.
Heute war das Gericht gar nicht mal so fleischlastig, dafür aber mit ’ner ordentlichen Portion Zwiebeln: Tortellini-Salat nach diesem Rezept von fressen und gefressen werden.

Ich habe frische Käse- und Fleisch-Tortellini gemischt. Zusätzlich wurde noch ein kleiner Zucchino geviertelt, in Scheiben geschnitten und angebraten. Mengenmäßig hab ich extra viel gemacht, damit für morgen zum Vesper auch noch etwas bleibt. So richtig viel ist aber nicht übrig geblieben – dem Superheld hat es sehr gut geschmeckt. 😉

Hab ich übrigens schon erwähnt, dass ich ab nächster Woche 2 Wochen frei habe? Ich kann es kaum erwarten und bin voller Vorfreude auf unseren Amsterdam-Urlaub. *aufundabhüpfundindiehändeklatsch* 1 Woche Kultur, shoppen und schlemmen. Ich geh jetzt noch ein bisschen ins Netz und suche nach Amsterdam-Tipps.