Big Money Bag

Den geplanten Geldbeutel nach diesem Schnitt hab ich auch noch vor dem Urlaub fertig bekommen.
Die Anleitung war sehr gut verständlich mit vielen Bildern und recht einfach umzusetzen. Auch wenn es an manchen Stellen eine ziemliche Fummelei war, bin mit dem Ergebnis echt zufrieden.

ideenkind | Geldbeutel geschlossen

Was mich von Anfang an gestört hat, ist, dass es zwar viele Scheckkarten-Fächer und ein Geldfach gibt, aber wohin mit Perso, Führerschein und Allergie-Pass? Deswegen hab ich auf einer Seite die kleinen Fächer nicht direkt auf dem Innenstoff festgenäht, sondern eine große Stofffläche dazwischen gelegt, so dass sich eine große Tasche ergibt. Ist das verständlich?

ideenkind | Geldbeutel offen

Außerdem hab ich den Verschluss anders gemacht, weil ich weder Klett noch einen Druckknopf zur Verfügung hatte. Ein Druckknopf ist wahrscheinlich sowieso nicht so praktisch – wenn die Füllmenge des Geldbeutels sich ändert, ändert sich ja auch der Umfang.
Im „Stresstest“, sprich Urlaub, hat sich die Banderole als ziemlich unpraktisch erwiesen. Es dauert einfach zu lange den Geldbeutel aus- und wieder einzuwickeln. Beim Zusammenklappen liegt die große Tasche genau in der Mitte und knickt ab. Auf beiden Seiten kann ich nur zwei Seiten mit Karten befüllen, weil ich den Geldbeutel sonst gar nicht zusammenklappen kann. Der helle Stoff ist zwar schön anzuschauen, hat aber auch schon Spuren davongetragen. Ich sehe diesen ersten Versuch als Probestück und werde einen zweiten Anlauf starten, in dem ich verschiedene Verbesserungen vornehmen werde. Die getunte Börse bekommt ihr dann natürlich auch zu sehen.