Die Zeit fliegt davon wie ein von zwei weißen Schimmeln gezogener Schlitten in einer winterlich weißen Landschaft

So. Wenigstens in der Überschrift habe ich ein bisschen Winter-Weihnachts-Stimmung untergebracht. Die fehlt hier ansonsten nämlich an allen Ecken und Enden. Kaum hat man das Ende des Hochzeits-Marathons vor Augen (die Bilder kommen noch – versprochen!) und freut sich auf die Zeit für Hobbies und Weihnachts-Vorbereitungen, da kommt’s so richtig dick und man wird betriebsbedingt gekündigt. 🙁 Bis Ende Januar bin ich noch beschäftigt und wenn ich bis dahin nichts gefunden habe, werde ich arbeitslos. Nachdem ich eine Weile mit meinem Schicksal gehadert habe und etwas zerstört war, habe ich mich wieder aufgerappelt, auch wenn ich alles andere als amused bin. So hatte ich mir mein 2013 nicht vorgestellt. Daher habe ich mir und euch zur Motivation eine Kleinigkeit gebastelt (mit einem Klick aufs Bild könnt ihr euch das PDF downloaden):

ideenkind | Krone richten

In der letzten Zeit musste ich deswegen meine Unterlagen auf Vordermann bringen und mich bewerben. Dazu kommen ein paar Weihnachtsfeiern und in der Firma war ich dann auch noch 100%ig eingespannt, um den Katalog pünktlich fertig zu bekommen. Und an Weihnachten will man ja auch nicht mit leeren Händen da stehen… Zum Glück hat sich der Druck in der letzten Woche gelegt und drei Vorstellungsgespräche hatte ich auch schon. Morgen steht noch ein Probearbeiten an und dann kann Weihnachten kommen. Wir werden dieses Jahr wieder nach Köln fahren um mit unseren (inzwischen auch für mich offiziellen) Neffen zu feiern.
Ist nicht genau jetzt der richtige Zeitpunkt seine Wünsche zu äußern? Es wäre schön, wenn ich einen Job finde, der mir Spaß und Erfüllung bringt. In dem ich meine Talente und meine Kreativität ausleben kann. Der näher am Heimathafen ist und mir mehr Freizeit beschert. Zu dem ich vielleicht mit dem Fahrrad fahren kann. Das ist grad mein größter Wunsch. Und wenn ihr beim Weihnachtsmann ein gutes Wort für mich einlegt, wird mein Wunsch vielleicht morgen schon wahr. Ich war auch ganz brav!

Schwitzen in der Schwiiz

Wenn ich so nach draußen schaue und die dunklen Wolken sehe, möchte ich gerne die Zeit etwas zurück drehen und mich zum letzten Wochenende zurück beamen. So schön sonnig und entspannend… *träum* Naja, vor allem für mich. Der Superheld hat erstmal beim Mauerbau geholfen und sich trotz aller Vorsicht einen Sonnenbrand eingefangen.

ideenkind | Mauerbau

Bei der Hitze (im Schatten hatten wir 36 Grad) hilft nur Abkühlung.

Aber das hat irgendwie nicht so ganz gereicht. Also sind wir Mädels losgezogen und haben einen Pool gekauft, den wir dann am Sonntag in vollen Zügen genossen haben.

Auf Dauer war die Sonne dann doch zu heftig, also wieder ab in den Schatten.

Wenn doch nur die Sonne scheinen würde und die Schweiz nicht so weit weg wäre… Meine große Hoffnung ist, dass das Wetter in der nächsten Woche wieder mitspielt, so dass ich zumindest im Freibad das kühle Nass genießen kann. Ich drück uns allen die Daumen für noch mehr Sommer!

Und tschüß!

Dreimal habe ich mich hingesetzt und versucht einen Post zu verfassen, und dreimal habe ich keine Worte finden können. Es fällt mir auch jetzt noch schwer. Irgendwie befinde ich mich in einer Zwischenwelt und kann noch nicht richtig realisieren, dass ein Lebensabschnitt zu Ende ist und in einer Woche ein neuer anfängt. Es fühlt sich wie Urlaub an, was es ja eigentlich auch ist, aber danach ist alles anders.

ideenkind | Abschiedsstrauß

Am Donnerstag habe ich zum letzten Mal den bisherigen Arbeitsweg zurückgelegt und mich das letzte Mal an meinen Platz gesetzt, mich von meinen Kollegen verabschiedet und viele Komplimente bekommen. Das hat es nicht leichter gemacht… Ich sitze hier und finde es schade, vor allem die Gründe, aus denen ich gehen musste. Auch wenn ich mich noch so sehr auf die neuen Aufgaben freue, habe ich etwas Bammel davor die „Neue“ zu sein. Ich gewöhne mich schnell an eine neue Umgebung, neue Strukturen und neue Menschen, aber ich hasse die Ungewissheit. Ich weiß noch nicht mal, wie mein neuer Arbeitsplatz aussieht. Aber bald bin ich schlauer. Und bis dahin genieße ich eine Woche Urlaub! Gestern hab ich die Wohnung aufgeräumt und geputzt, jetzt kann ich mich voll und ganz auf die Dinge konzentrieren, die ich machen möchte. Ein tolles Gefühl, dass ich in letzter Zeit viel zu selten hatte.

Kleine Fluchten

Da sich meine Gedanken in der letzten Zeit andauernd um die Jobsuche (und den Rattenschwanz dahinter) drehten, bin ich gerade ziemlich wirr im Kopf. Ich trage z.B. mein Glas vom Wohnzimmer in die Küche, um mir Sprudel nachzuschenken. In der Küche merke ich, dass die Spülmaschine ausgeräumt werden kann müsste. Also mach ich das. Dann wisch ich noch die Arbeitsflächen ab, putze den Herd und setz mich wieder ins Wohnzimmer. Ohne Sprudel. Ich hätte noch zig Beispiele, so geht das gerade andauernd. Damit ich nicht völlig verrückt werde, hilft nur eins: kleine Fluchten.

Also hab ich mich am Samstag in KW 26 mit einer Freundin zum Kaffee trinken verabredet und ein schnuckeliges Café in Freiburg ausgetestet.

Es gibt eine kleine aber feine Auswahl an Getränken und Snacks. Die Blaubeertarte und der selbstgemachte Eistee waren wunderbar!

Und in KW 28 habe ich mich mal wieder mit den Hobbyschneiderinnen getroffen. Ich muss das nächste Mal unbedingt daran denken Fotos zu machen…

Mit einer der Hobbyschneiderinnen habe ich einen Deal laufen: ich gestalte Flyer und Visitenkarten für sie und dafür näht sie mir ein Kleid. Dadurch sehen wir uns zur Zeit öfter. Der Schnitt musste ausgesucht werden und am Samstag vor 2 Wochen (KW 28) konnte ich das Kleid das erste Mal anprobieren. Das wird soooooo schön! Danach waren wir dann noch mit Kind und Kegel auf dem Herdemer Hock. (Für Auswärtige: Herdern ist ein Stadtteil von Freiburg und ein Hock ist sozusagen ein Fest.) Ich muss mir wirklich angewöhnen, Fotos zu machen…

Und am letzten Freitag (KW 29) war ich mit meiner lieben Freundin bei James Morrison in Emmendingen. Was für eine Stimme! Und das Wetter war uns auch gnädig. Das Konzert war leider nur viel zu schnell vorbei.

Am Samstag haben wir den Tag mit Shopping in Freiburg verbracht. Meistens bestelle ich meine Klamotten, damit ich sie in aller Ruhe daheim anprobieren kann. Ich kann es nämlich absolut nicht leiden, mich in schlecht beleuchteten Umkleidekabinen umzuziehen dabei auszusehen wie ein Axolotl (weiß und unförmig) und von genervten Verkäuferinnen beraten zu werden. In 4 von 5 Fällen komme ich nach Shopping-Trips total frustriert nach Hause und habe statt Klamotten dann Bücher oder Küchenutensilien in der Tasche. Aber diesmal verlief meine Suche erfolgreich: 2 dringend benötigte Oberteile, 1 Tuch und 1 Paar Sandalen. Perfekt! Ich bin mir sicher, das lag an meiner wunderbaren Begleitung. 😉 Es war ein tolles, erholsames Wochenende, das sich wie Urlaub angefühlt hat. Merci beaucoup ma chéri!

Wochenend-Vorbereitungen

Nur noch einmal schlafen (und einmal arbeiten), dann kommt meine älteste Freundin zu Besuch. Also alt im Sinne von langjährig. Wir kennen uns seit unserer Geburt. Ich sie zumindest. Sie musste einen knappen Monat warten, bis ich auf die Welt kam. Wir waren früher Nachbarn und haben jeden Tag zusammen gespielt, bis ihre Familie einen Ort weiter weg gezogen ist. Sie ist dann auf die Realschule gegangen, ich aufs Gymnasium. Unsere Wege haben sich vor allem während der Teenie-Zeit etwas voneinander entfernt, aber wir haben uns nie aus den Augen verloren und treffen uns immer wieder. Auch wenn das inzwischen meist mit langer Vorausplanung verbunden ist. Ihr wisst ja wie das ist, die Wochenenden sind immer voll.
Als ich Anfang des Jahres gesehen habe, dass beim diesjährigen I EM Music James Morrison auftritt, haben wir den Termin gleich fest ausgemacht. Hübscher Mann, tolle Stimme, Gitarrenmusik… perfekt für einen Mädelsabend. Und in Emmendingen auf dem Schlossplatz ist man super nah dran. Das wird sicher spitze! Jetzt hör ich die ganze Zeit James Morrison, damit ich morgen die Lieder mitsingen kann und hoffe, dass uns der Wettergott gnädig ist.

ideenkind | iPod

Ich freu mich so sehr! Sie ist einer meiner liebsten Menschen auf der Welt und ich sehe sie viel zu selten. Es gibt immer so viel zu erzählen. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, mit welchem Essen ich meine Liebste verwöhne? Was würdet ihr euch wünschen?