Yummy! Key Lime Pie

ideenkind | fifteen

In Amsterdam habe ich im fifteen eine super leckere Lemon-Tarte gegessen. G-Ö-T-T-L-I-C-H-! Zum Dahinschmelzen! Mein Ziel ist es, selber so ein umwerfendes Dessert zu zaubern. In der Annahme, dass Lemon Tarte und Key Lime Pie sich nicht viel schenken und mir vorletzte Woche erst ein Rezept aus einer älteren Lantliv in die Hände gefallen ist, habe ich mich mal daran versucht.

Hier – wie versprochen – das Rezept:

50 g geschmolzene Butter
150 g Vollkorn-Butterkekse
geriebene Schale von 3 Bio-Limetten
8 EL gepresster Limettensaft
4 Eigelb
400 ml gesüßte Kondensmilch

Die Butter schmelzen und die Kekse zerbröseln – das geht ganz gut in einem Gefrierbeutel. Eine Tarteform mit Backblech auslegen. Kekse und Butter vermischen und in die Form drücken. Den Boden 10 Minuten bei 175 Grad (Umluft) backen.

Limetten waschen und die Schale abhobeln. Die Limetten auspressen.

Die Eigelbe ein paar Minuten mit dem Handrührgerät verquirlen, dann die Kondensmilch dazu mischen. Am Schluss die Limetten-Schale und den -saft einrühren.

Die Creme auf dem vorgebackenen Boden verteilen und im Ofen bei 140 Grad (Umluft) 25 Minuten backen.

Der Boden war ziemlich krümelig. Nächstes Mal werde ich es mit mehr Butter versuchen. Im ursprünglichen Rezept waren nur 4 EL Limettensaft angegeben, die Creme war mir dann aber zu wenig zitonig. Sie hätte meiner Meinung nach sogar noch etwas mehr Säure vertragen können. Der/die (?) Pie schmeckt ein bisschen wie Käsekuchen und ist übrigens auch noch am dritten Tag richtig lecker. Leider kommt er aber nicht an Jamies superleckeren Nachtisch heran. Also muss ich demnächst wohl nochmal ran. 😉

ideenkind | fifteen

Übrigens sind Tim Mälzer und Jamie Oliver meine absoluten Koch-Vorbilder. Liegt wohl daran, dass die beiden meine ersten Kochversuche begleitet haben und mir mit ihren Kochsendungen die Angst vorm Versagen genommen haben. Wie ist das bei euch? Wer ist euer Vorbild?

Sonntagssüß

ideenkind | Key Lime Pie

Ich mag Süßes sehr gerne. Und seit ich zum ersten Mal von der Initiative Sonntagssüß gehört/gelesen habe, wollte ich teilnehmen. Backen gehört definitiv zu den Beschäftigungen, die ich mag und die es sogar schafft, mich zu entspannen. Der einzige Grund der mich bisher von der Teilnahme abgehalten hat: wenn man für 2 Personen einen Kuchen backt, ist das eine ziemlich große Menge, vor allem wenn der Mitesser nicht so sehr auf Kuchen steht. Einfrieren geht leider auch nicht so gut, weil wir nur zwei kleine Tiefkühlfächer haben, die eigentlich immer voll sind. (Zum größten Teil mit Eis, Eiswürfeln und Kühlpads.) Aber da wir heute Besuch von meiner Familie hatten, hatte ich einen Grund und genügend Mitesser um einen Key Lime Pie zu backen.

Einen Teil haben wir gestern schon als Dessert genossen, den Rest gab’s heut im Kreise der Familie. Mmmh, lecker sag ich euch!

Amsterdam: Impressionen

So, endlich komm ich dazu euch von unserem Amsterdam-Urlaub zu erzählen. So lang hat es ja auch gar nicht gedauert – was sind schon 2 1/2 Wochen!?

ideenkind | Taube Seven Bridges

Ich habe Amsterdam als eine sehr lebendige und gesellige Stadt empfunden. Auf den Kanälen sieht man andauernd Boote, auf denen die Menschen zusammen gegessen oder gefeiert haben. Auch die Restaurants waren mittags und abends voll, und es gibt wirklich viele Möglichkeiten in Amsterdam zu essen. Und vor allem so unterschiedliche! Allein deswegen war der Urlaub viel zu kurz. Und wenn man es sich nicht leisten kann und will jeden Tag essen zu gehen, ist man in Amsterdam gut bedient. In den Supermärkten gibt es im Kühlregal frische Gerichte zum Kochen daheim und leckere Sandwiches in einer Auswahl, wie ich sie in Deutschland noch nie gesehen habe. Am allertollsten fand ich aber, dass es überall – im Supermarkt, im Kiosk, auf dem Markt – frisch gepressten Saft in allen möglichen Variationen und für wenig Geld gab. Frisch gepresster O-Saft ist eigentlich Standard. Smoothies gibt es von x Herstellern im 0,75l-Tetrapak… ein Traum. Ich habe das Gefühl die Holländer leben gesünder als wir.

ideenkind | Laden

Allgegenwärtig sind natürlich Fahrräder. Auf der Straße sind sie die Kings, danach kommen die Fußgänger und dann die Autos. Durch die wenig befahrenen Straßen, den Bäumen und Pflanzen überall und vor allem durch die Grachten hat Amsterdam auch nicht wirklich die Anmutung einer Großstadt. Wir waren die ganze Zeit zu Fuß unterwegs, was mich zum Glück davor bewahrt hat zuzunehmen.

ideenkind | Tür Fahrradladen

Das Lebensgefühl in Amsterdam ist offen und fröhlich. Die Häuser haben große Fenster, die nur in den seltesten Fällen Gardinen haben. Am Wochenende herrscht reges Treiben auf den Straßen und den Grachten. Die Menschen sitzen auf den Treppen vor Ihren Wohnungen und lesen oder essen. Ich hatte die Möglichkeit in viele Wohnungen zu schauen und könnte mir gut vorstellen dort zu wohnen. Auch wenn die Wohnungen alle ziemlich eng sind, waren die meisten wirklich toll eingerichtet. Die Amsterdamer haben echt ein Händchen für Design. (Ich mag es sowieso sehr gerne in Wohnungen und Häuser zu spicken und einen kleinen Einblick in das Leben anderer Menschen zu bekommen.) Unser Hotelzimmer war auch sehr klein aber gemütlich und das Hotel an sich war echt schick.

ideenkind | Pissoir

An allen Ecken und Enden entdeckt man schiefe Häuser. Viel der alten Gebäude sind reich verziert. Man entdeckt einfach überall kurioses und schönes und kommt einfach nicht aus dem Schauen raus. Und die komplette Stadt ist sehr sauber. Hut ab!

Ach, Amsterdam ist eine tolle Stadt. Wenn ich die Möglichkeit habe, werde ich mal wieder vorbei schauen. Es gibt noch so viel zu entdecken!

Herbsten

ideenkind | Reben

Eigentlich hatte ich schon letzte Woche vor euch endlich mal Bilder vom Amsterdam-Urlaub zu zeigen. Die Woche war aber mal wieder voll gepackt und Herbsten war ich auch noch.
Ihr fragt euch jetzt sicher: Herbsten? Hier im schönen Baden ist das der Ausdruck für die Weinlese.

ideenkind | Herbsten

Das Wochenende war extrem faul. Ich musste den fehlenden Schlaf der Vorwoche reinholen, wir haben Filme geschaut und auf der Couch gefaulenzt. Muss auch mal sein. Aber immerhin habe ich es geschafft die Urlaubsfotos zu sortieren. Es gibt also Hoffnung auf einen baldigen Urlaubsbericht. Ich mach mich gleich mal ans Werk.

Big Money Bag

Den geplanten Geldbeutel nach diesem Schnitt hab ich auch noch vor dem Urlaub fertig bekommen.
Die Anleitung war sehr gut verständlich mit vielen Bildern und recht einfach umzusetzen. Auch wenn es an manchen Stellen eine ziemliche Fummelei war, bin mit dem Ergebnis echt zufrieden.

ideenkind | Geldbeutel geschlossen

Was mich von Anfang an gestört hat, ist, dass es zwar viele Scheckkarten-Fächer und ein Geldfach gibt, aber wohin mit Perso, Führerschein und Allergie-Pass? Deswegen hab ich auf einer Seite die kleinen Fächer nicht direkt auf dem Innenstoff festgenäht, sondern eine große Stofffläche dazwischen gelegt, so dass sich eine große Tasche ergibt. Ist das verständlich?

ideenkind | Geldbeutel offen

Außerdem hab ich den Verschluss anders gemacht, weil ich weder Klett noch einen Druckknopf zur Verfügung hatte. Ein Druckknopf ist wahrscheinlich sowieso nicht so praktisch – wenn die Füllmenge des Geldbeutels sich ändert, ändert sich ja auch der Umfang.
Im „Stresstest“, sprich Urlaub, hat sich die Banderole als ziemlich unpraktisch erwiesen. Es dauert einfach zu lange den Geldbeutel aus- und wieder einzuwickeln. Beim Zusammenklappen liegt die große Tasche genau in der Mitte und knickt ab. Auf beiden Seiten kann ich nur zwei Seiten mit Karten befüllen, weil ich den Geldbeutel sonst gar nicht zusammenklappen kann. Der helle Stoff ist zwar schön anzuschauen, hat aber auch schon Spuren davongetragen. Ich sehe diesen ersten Versuch als Probestück und werde einen zweiten Anlauf starten, in dem ich verschiedene Verbesserungen vornehmen werde. Die getunte Börse bekommt ihr dann natürlich auch zu sehen.