Zimtbär

Hört sich gut an, gell? Sieht auch toll aus. Zimtbär. Wenn man das so hört, assoziiert man das mit einem Gebäckstück. Zumindest ging mir das so, obwohl ich ja wusste was es ist.
Aber fangen wir von vorne an. Als ich heut morgen im Beet vorm Haus den Dschungel das Unkraut beseitigt hab, habe ich zwei hübsche Raupen entdeckt. Klein, haarig, rostrot. Ich hab sie in ein Glas gepackt, ihnen Basilikum gegeben und einen alten Feinstrumpf drüber gestülpt und dann erst mal das Beet fertig gejätet. Währendessen hab ich mir ausgemalt, wie schön es wäre die Raupen zu Schmetterlingen heranwachsen zu sehen.

Wieder am PC hab ich gegoogelt, was für ein Falter aus den Raupen wohl werden könnte, und bin auf den Zimtbären gestossen. Aus einer hübschen Raupe wird also ein hübscher Nachtfalter. Ich hab die beiden trotzdem wieder ausgesetzt, denn bis zur Verpuppung im Herbst hätten sie noch einiges fressen müssen. Das Risiko, dass die Teddys in meiner Obhut nicht überleben, war mir zu hoch.

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